Der kleine, hinterhältige, hinterlistige und ganz furchtbar ätzende Teufel Serviluis Bückling, genannt „Schleimi“, steht auf der Bühne und weiht die Kinder in seine fiesen Pläne ein. So ganz einig wird er sich dabei mit dem Publikum nicht – schließlich geht es um nichts Geringeres als die Zerstörung von Weihnachten. Doch Schleimi hat einen Plan. Perfekt getarnt als Sekretär des ahnungslosen Herrn Grässlich nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Die Geschichte beginnt im urigen, kleinen Spielzeugladen von Wilma Wolle. Dieser ist leider in großer Gefahr. Tante Wilma ist mit der Miete ein wenig im Rückstand und ausgerechnet Großdirektor Ludwig Grässlich hat das Haus samt Grundstück bei einem Kartenspiel gewonnen. Gemeinsam mit seinem zwielichtigen Helfer Schleimi will er den Laden schließen, um daraus eine Spielhölle … ääh … Spielhalle zu machen. Kurz vor Heiligabend droht der liebevollen Wilma Wolle die Kündigung.
Dann betreten zwei Geschwister den Laden – und sind sofort begeistert. Keine Computer, keine Handys, dafür aber Spielzeuge mit Charakter:
Knackebacke, ein Nussknacker, der die Nüsse nicht nur knackt, sondern auch gleich isst.
Belinda, eine Tanzpuppe, die zwar keine schicken Kleider trägt, dafür aber wunderbar zur Musik tanzen kann.
Brummel, ein großer, starker Bär, der laut brüllt, wenn man ihn in den Bauch drückt.
Und schließlich Ringo TamTam, ein echter Supertrommler.
Die Kinder sind sich einig: Genau diese Spielzeuge sollen es sein. Geld haben sie keines – aber auf dem Wunschzettel für Weihnachten steht alles ganz genau.
Doch Grässlich und Schleimi machen diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Bei einem nächtlichen Besuch werden die Spielzeuge manipuliert: Knackebacke verliert seinen großen Knackzahn, Belinda bekommt Sand ins Tanzgetriebe geschüttet, Brummels kräftige Stimme wird durch eine Flöte ersetzt und Ringos Arme werden so verbogen, dass er nicht mehr trommeln kann. Oh je – solche Spielzeuge will wirklich niemand haben. Das zeigt kurz darauf auch die Mama von Silke und Bernie bei ihrem Weihnachtseinkauf mehr als deutlich. Auch die Traurige Tante Wilma Wolle übertönt der Wortgewandte Teufel geschickt bei ihrem Chef „Nicht hinschauen, Tränen sind die Waffen der Frauen, da muss man hart bleiben“
In zwei Akten mit einer Pause konnten die Zuschauer erleben, wie mit Hilfe einer kleinen Maus und eines tanzliebenden Weihnachtsengels (mit äußerst schlagkräftigen Argumenten) das Fest doch noch gerettet werden konnte. Ludwig Grässlich wird bekehrt und wendet sich dem Guten zu: Die Schulden werden erlassen, die arbeitslose Mutter erhält eine Stelle als Hausmeisterin und bringt Haus und Spielzeuge wieder auf Vordermann. Und selbst der böse Schleimteufel wird am Ende mit einer riesigen Schüssel frischen Schleims als Weihnachtsgeschenk – und einem kleinen Lächeln im Gesicht – von der Bühne vertrieben. Gekrönt war das Stück mit schönem Gesang von Marie-Claire und Thomas Bauerfeld.
An drei wundervollen Aufführungen unserer Jugendgruppe konnten insgesamt rund 500 Zuschauerinnen und Zuschauer dieses Weihnachtsmärchen erleben. Neben den öffentlichen Vorstellungen am Wochenende spielten wir am Montagvormittag, dem 15. Dezember, erneut für die Eric-Carle-Schule. Diesen zusätzlichen Aufwand nehmen wir sehr gerne auf uns, um den Bedürfnissen dieser Menschen gerecht zu werden. Die Freude in den Gesichtern der Zuschauer und der laute Applaus waren der schönste Lohn für unsere Jugendgruppe.
Geprobt wurde bereits ab September. Da uns meist nur der Montag und einige wenige Sonntage als Probentermine zur Verfügung standen, war dies nicht immer einfach. Selbst kurz vor den Aufführungen mussten bei Ausfällen Akteure, Spielleiter oder auch jemand aus dem Technikteam mit Heftchen auf der Bühne einspringen, um den Spielfluss aufrechtzuerhalten.
Als beteiligter der Technik will ich an dieser Stelle schon einmal kurz Danke sagen – und ein wenig Werbung machen: Wir sind fast nie zu sehen, aber agieren ständig im Hintergrund. Wir unterstützen die Proben sowohl im Theater auch beim Karneval von Anfang an. Kümmern uns um Ton, Musik sowie Licht und die Entwicklung von Effekten. Neugierig? Lust zu unterstützen? Melde dich einfach mal!
Wir sind sehr stolz auf das, was wir gemeinsam auf die Bühne gebracht haben!
Ein ganz großes Dankeschön an alle die zum gelingen beigetragen haben. Neben allen die unten nochmal aufgeführt sind will ich auch an die Dienste an Theke und Kasse erinnern. Danke für den Vorverkauf ans Sporthaus Glaab, Großes Danke auch an alle Eltern für die viele Fahrerei der Kinder. Danke!
Da kommt noch mehr..
Mitwirkende
Akteure
Tante Wilma:
Klara Haupert
Tanzpuppe Belinda:
Magdalena Krenz
Nussknacker Knackebacke:
Theo Hewer
Bär Brummel:
Finn Weis
Trommler Ringo Tamtam:
Lina Rauber
Grässlich:
Max Brill
Schleimi:
Marleen Feld
Silke:
Melina Dewes
Bernie:
Leo Backes
Maus:
Gustav Krenz
Mama Hermine:
Nela Weis
Engel Gloria:
Johanna Schweickardt
Gesang:
Marie-Claire Kühn und Thomas Bauerfeld
Regie:
Kai Weber, Moritz Neis, Nicole Glaab
Maske:
Carina Backes, Maritta Schreiner, Marie-Claire Kühn
Bühnenbau- und Gestaltung:
OA-Team unter der Leitung von Christoph Brill, Kai Weber, Tanja Glaab, Nicole Glaab, Patrick König, Christoph Thome
Souffleure:
Moritz Neis, Tanja Glaab, Nicole Glaab, Florian Gasse
Technik und Effekte:
Julian Maringer, Kai Weber, Jürgen Ames, Patrick König
Moderation:
Florian Gasse
Bilder Samstag
Bilder Sonntag
Bilder Montag
Bitte beachtetauch unsere anstehenden Veranstaltungen:
| 31. Januar 2026 | Erste Kappensitzung |
| 07. Februar 2026 | Zweite Kappensitzung |






























