Erwachsenenausflug 2023

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Erwachsenenausflug 2023

Am 08. Juli stand unsere Vereinsfahrt an. Um 7:30 Uhr in der Fr├╝h versammelten sich die 29 gemeldeten Mitglieder am Kirmesplatz in Alsweiler. Der Bus war schnell gepackt, wir konnten p├╝nktlich los.

Traditionsgem├Ą├č galt der erste Stopp dem Rastplatzfr├╝hst├╝ck- da wir in diesem Jahr keine sehr weite Fahrtstrecke vor uns hatten, gabs das Fr├╝hst├╝ck eben recht zeitig. Mit Gummib├Ąrchen, Kaffee, Orangensaft, Lyoner, Sekt, Brownies, Fleischk├Ąse, Br├Âtchen, Senefd, Kuchen, Eierlik├Âr und selbstverst├Ąndlich Schaumk├╝ssen sollte f├╝r jeden Geschmack was dabei gewesen sein. Die ersten warmen Sonnenstrahlen an diesem Morgen versprachen schon bestes Wetter f├╝r den Rest des Tages.

Die weitere Busfahrt war in wenigen Minuten erledigt. N├Ąchster Halt war in Saarbr├╝cken. Wir waren zur Besichtigung im Staatstheater angemeldet. Um halb zehn empfing uns Andreas Klu├čmann als Guide im Foyer. Mit ├╝ber 60 Produktionen in der Statisterie des Saarl├Ąndischen Staatstheaters in den Bereichen Oper, Schauspiel, Weihnachtsm├Ąrchen und Musical und im Off-Theater-Bereich, seit 2016 Inspizient im Schauspiel und im Musiktheater, wei├č er genau wie der Laden l├Ąuft. Er freute sich auch mal einen Theaterverein, also Theaterspielende, in seinem Rundgang begr├╝├čen zu d├╝rfen. So konnte er uns als ÔÇ×ProfisÔÇť in dem Bereich sehr tief in die Arbeit im Staatstheater mitnehmen, viele Anekdoten konnten wir aus unseren Erfahrungen auf und hinter der B├╝hne mit ihm austauschen. Andreas zeigte uns wie die verschiedenen B├╝hnenteile innerhalb kurzer Zeit von hinten oder von den Seiten auf die Hauptb├╝hne kommen. Er erl├Ąuterte, wie man es einfach schneien lassen kann, oder mit auf- und absenken der B├╝hne in Kombination mit Nebel fantastische Effekte entstehen lassen kann. Unsere B├╝hne im Pfarrheim Alsweiler ist leider nicht f├╝r alle Ideen zur Umsetzung geeignet. Auf einem Balkon ├╝ber der riesigen B├╝hnenapparatur konnten wir den Technikern beim Umbau zusehen. Wir waren im Fundus und bei den Requisiten sowie der Maske. Wir st├Âberten durch endlose Regale an Verkleidungen und Schuhregalen. In der Waffenkammer wurde am lebenden Objekt ein Degen und ein Messer ausprobiert. Auch viele allgemeine Informationen durften wir aufschnappen. So war das Staatstheater -entgegen der weit verbreiteten Meinung- gar kein Geschenk des dritten Reiches an das Saarland. Die Stadt Saarbr├╝cken erhielt zwar eine Beihilfe f├╝r den Bau, der Betrag war aber eher marginal. Das Haus, sowie seine Besch├Ąftigten, sind in ├Âffentlicher Hand. Der Zuschuss an Steuergeldern sorgt nicht nur f├╝r viel Abwechslung bei den Auff├╝hrungen (ÔÇ×Wir haben den Auftrag f├╝r alle Geschm├Ącker etwas auf die B├╝hne zu bringenÔÇť), auch die Kosten f├╝r Besucher k├Ânnen auf diese Weise niedrig gehalten werden. Die Eintrittspreise spielen nur etwa ein Zehntel des Geldbedarfes ein. An dieser Stelle m├Âchte ich ein gro├čes Dankesch├Ân an unseren Guide richten. Mit viel Wissen und Humor konnte er uns das Staatstheater kurzweilig von allen Seiten n├Ąherbringen. Auf fast alle Fragen hatte er direkt die passende Antwort.

Nach so viel Lernen schreit es f├Ârmlich nach St├Ąrkung. Zu diesem Zweck war ein Tisch im Stiefel, also direkt ums Eck, reserviert. Nach sehr gutem Essen und k├╝hlen Getr├Ąnken waren wir nun zur Weiterfahrt zum MARCH├ë D’├ëT├ë in Saargem├╝nd bereit.

Die Stadt haben wir gefunden, das Sommerfest um ziemlich genau eine Woche verpasst. (Wer war da im Planungskomitee?? Sollten wir bei Gelegenheit mal ersetzen..) Naja, was solls. Wenn wir schonmal da sind, erkunden wir eben die Stadt. Ein Teil der Gruppe hat auch recht schnell eine Kneipe eingenommen. Leider war der Bedienung nach dem Schichtwechsel das Wetten auf Pferde wichtiger als die Arbeit, die G├Ąste blieben auf dem Trockenen sitzen. Andere waren auf der Suche nach Eis oder gingen ein paar Meter der Saar entlang.

Wir fanden (Danke Google Maps) das Chill & Sun Festival auf der Esplanade des Casinos. Hier gabs Sitzpl├Ątze, K├╝hlung und gute Getr├Ąnke. Nach und nach sammelte sich hier unser kompletter Bus zusammen. Das Festival war super organisiert- es gab mehr Bedienungen als G├Ąste. Ein paar sprachen auch Deutsch und leiteten uns durch den Bestellprozess. Das war nicht verkehrt, da hatte man schnell mal drei verschiedene Bons in der Hand, nur um einen Eistee kaufen zu k├Ânnen. Leider waren wir etwas zu fr├╝h dort, als die Livemusik um halb f├╝nf langsam anfing, machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Bus. Den fanden wir tats├Ąchlich durch Zufall viel schneller als gedacht und sparten uns so zum Gro├čteil den Weg zum Treffpunkt. Das Reiseunternehmen Dieter Schmidt setzte uns wohlbehalten wieder am Kirmesplatz in Alsweiler ab.

Zum gem├╝tlichen Abschluss war das Vereinsheim gebucht. Bei Pizza und Getr├Ąnken sa├čen wir noch einige Zeit zum Plaudern beisammen. Es war ein sch├Âner Tag, wir konnten viel mitnehmen. Jetzt f├Ąngt der Ernst des Lebens wieder an. Direkt am Montag mit einer Sitzung aus Vorstand und OA, kommende Woche sind wir beim Dorffest engagiert und die ersten Leseproben f├╝r unsere Theaterauff├╝hrungen laufen auch schon. Dazu in k├╝rze mehr.

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