Der Theater- und Karnevalverein Alsweiler lud zum Stück: „Currywurst und Kaviar“ ins Pfarrheim ein.
Der Vorhang öffnete zu den Klängen von Karel Gotts „Es wird schon weitergehen“. Dieses Lied passt auch sehr gut in die Vorbereitung des Stückes. Unser Spielleiter stand vor der schwierigen Aufgabe ein passendes Werk für die in diesem Jahr dezimierte Akteuren-Crew zu finden. Keine Leseprobe, die ihm gefiel, war anständig zu besetzen. Vor etwa drei Monaten dann der Wandel, Norri hat mit „Currywurst und Kaviar“ nicht nur eine tolle Komödie gefunden, sondern hatte auch eine passende Mannschaft parat. Mit Mira Schäfer, Anika Werkle, Britta Brill und Max Brill haben wir mit gleich vier Debütanten auf unserer großen Bühne einen wahren Volltreffer gelandet! Alle haben sich hervorragend ins Team integriert, und die Abende durch starkes Spiel bereichert. Dann ging es richtig Flott:
Sonst heißt es immer „Nach der Alsweiler Kirmes gehen wir ohne Heftchen zur Probe“. Nicht nötig – bereits Anfang September saß der Text bei fast allen in und auswendig.  Viele Proben liefen ganz ohne Zutun von unserer Souffleuse Dagmar. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön für das schnelle Einspringen und beste Genesungswünsche an unseren Kamerad Bonzo.
Kurz zum Inhalt:
Auf Schloss Schippenstiel geht es drunter und drüber. Gräfin Elly von Schippenstiel steckt in großen finanziellen Schwierigkeiten. Ihr Mann, Graf Poldi, hat das Familienvermögen in Spielbanken, mit Damenbekanntschaften und beim Tontaubenschießen verprasst. Der treue Butler Johann, selbst seit Monaten ohne Gehalt, möchte helfen und bietet sogar sein Sparbuch an. Doch das reicht bei Weitem nicht aus.
Die rettende Idee der Gräfin: Sie will den ansässigen „Currywurstkönig“ Knackfrisch, adoptieren, um so Geld in die Schlosskasse zu bringen. Doch bevor dieser Plan umgesetzt werden kann, häufen sich die Katastrophen.
Pfarrer Maifeld muss dringend mit Graf Poldi über ausstehende Alimentezahlungen reden, die er selbst jahrelang aus Freundschaft vorgestreckt hat, nun aber nicht mehr für ihn übernehmen will. Dummerweise hat seine Haushälterin Jolande, die gute Seele des Pfarrhauses, dieses durch ein Missgeschick fast vollständig zerstört: Erst ließ sie die Badewanne überlaufen, dann fing durch eine Fritteuse ein Feuer an – und die Feuerwehr gab dem Gebäude schließlich den Rest. Zumindest der Hasenbraten konnte gerettet werden.
Der Graf gewährt dem Pfarrer und Jolande Unterschlupf im Schloss. Dazu kommt noch dass ein Brief den Grafen in Panik versetzt, worin auf ein uneheliches Kind hingewiesen wird.
Dann erscheinen Moritz „Hans Wurschd von Alsweiler“ Knackfrisch, seine Mutter Serafine, die Gattin Hulda und Tochter Jo im Schloss. Serafine ist schwerhörig, herrisch und sorgt mit ihrer direkten Art sofort für einiges an Chaos.
Auch Butler Johann bekommt Besuch: Sein Neffe Mathias, ein junger Banker, der zufällig dem Grafen Poldi zum Verwechseln ähnlichsieht.
Als Serafine den Pfarrer für den Grafen hält und Poldi wiederum vorgibt, der Pastor zu sein, ist das Durcheinander komplett.
Gräfin Elly und Tochter Jo finden den ominösen Brief, das Geheimnis um das vermeintliche uneheliche Kind kann gelüftet werden und alles wendet sich zum Guten.
Nicht Knackfrisch, sondern Mathias wird adoptiert, Jo bekommt ihren jungen Grafen, Serafine wird zur „gräflichen Großmutter“, und mit der passenden Mitgift schließen Poldi und Knackfrisch schließlich eine neue Partnerschaft:
Sie machen gemeinsame Sache – angeboten wird „Currywurst und Kaviar“.
Über 650 Zuschauer verfolgten von Freitag bis Sonntag die Aufführungen. Der Sonntag war sogar vorzeitig ausverkauft. Der langanhaltende Beifall unserer Gäste ist die passende Belohnung für die langen Proben.
Unser Dank gilt allen die zum Gelingen dieser schönen Theaterabende beigetragen haben.
Herzliches Dankeschön an unsere Partner und Sponsoren- ohne euch geht es nicht!
Kreissparkasse St. Wendel
Bank1Saar
Autohaus Schlick
Sporthaus Glaab
Nicht zuletzt an unsere zahlreichen Besucher, die längst nicht mehr nur aus Alsweiler und Umgebung zu uns anreisen- vielen Dank für euren Applaus.
Mitwirkende
Akteure
Moritz Knackfrisch: Norbert Brill
Hulda Knackfrisch: Britta Brill
Serafine Knackfrisch: Tanja Glaab
“Jo“ Knackfrisch: Anika Werkle
Gräfin Elly: Mira Schäfer
Graf Poldi: Thomas Bauerfeld
Pastor Maifeld: Robert Rauber
Jolande Köchin: Uschi Lorenz
Butler Johann: Peter Rauber
Matthias sein Neffe: Max Brill
Regie: Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â
Norbert Brill, Tanja Glaab
Souffleuse:Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â
Dagmar Morsch
Bühnenbau: OA-Team um Christoph Brill
Technik: Kai Weber, Jürgen Ames, Julian Maringer und Patrick König
Tischdeko: Karin Gasse
Bühnenbild: Christoph Thome
Maske: Carina Backes und Maritta Schreiner
Vorverkauf/Hotline: Patrick Laub, Sebastian Britz und Patrick König.
Moderation:Â Â
Florian Gasse
Dank an alle an Kasse, Saalbuffet und in der Küche
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Da kommt noch mehr..
Bitte beachtetauch unsere anstehenden Veranstaltungen:
| 13./14. Dezember 2025 | Weihnachtsmärchen |
| 31. Januar 2026 | Erste Kappensitzung |
| 07. Februar 2026 | Zweite Kappensitzung |




































